Kabelka Franz

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Geboren am 1.10.1954 in Linz, aufgewachsen in Perg und Arbing (OÖ), Gymnasium in Steyr; 1974-80 Studium der Germanistik und Anglistik in Salzburg. Literarische und redaktionelle Mitarbeit bei der Literaturzeitschrift “ProjektIL”, Beiträge für den ORF; 1978/79 Deutschlektor am University College, Dublin; seit 1981 in Vorarlberg als hauptberuflicher BHS- bzw. AHS-Lehrer in Feldkirch und freischaffender Autor; Mitglied der Grazer Autorenversammlung und des Vorarlberger Autorenverbands (jetzt “Literatur Vorarlberg”) sowie der Jazzband Steps to Heaven; regelmäßige

Veröffentlichungen von Lyrik, Kurzprosa, Essays und Theaterstücken in in- und ausländischen Literaturzeitschriften, Zeitungen und Anthologien sowie im Rundfunk; September 2003: 1. Preisträger beim Prosapreis Brixen-Hall für das unveröffentlichte Manuskript von “Heimkehr”

Jüngere Publikationen:
“Schneller als Instant Coffee”, Gedichte. (Lyrik aus Österreich, Bd.66) Verlag G.Grasl, Baden bei Wien 1996;
“Die Geschichte vom Roten Bären und seinen Freunden”, in: “Sieben Gute-Nacht-Geschichten”, Hrsg. Vorarlberger Autorenverband und Verein Tagesbetreuung, Lochau 1998;
“Die Reizreise des Schabmännchens durch die Ergriffenzeit”, in: Mit List und Tücke, Edition Schnittpunkte, Lindau 1999; “Übersetzung englischer Lyrik ins Deutsche”, in: Görtschacher / Laher (Hg.): So also ist das / So that’s what it’s like. S.64-71. Haymonverlag 2002;
“Heimkehr”, Kriminalroman. Haymonverlag Innsbruck 2004; “Auszeit. Reflexe und Reflexionen auf Chios”, Hämmerle Verlag Hohenems 2005.
„Letzte Herberge“, Kriminalroman. Haymonverlag 2006.
„Dünne Haut“, Kriminalroman. Haymonverlag 2008.

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Franz Kabelka

Karner Monika

karner monika 2018

lebte in Niederösterreich, Steiermark und Wien, seit 1963 in Dornbirn, 2 Kinder, bis 2003 ORF-Redakteurin, mehrjährige Tätigkeit als Vorstandsmitglied im Verein Autistenhilfe Vorarlberg, 1995 und 1996 Arbeitsstipendien des BM für Kultur und Wissenschaft, 1996 Anerkennungspreis des Landes Vorarlberg.

Veröffentlichungen:

Anthologie Bodenlos - texte vom spielboden - Literaturforum am Spielboden und in den Bodenseeheften, 1981

1982 Kunstmappe mit Radierungen von Margot Geiger und Lyrik von Monika Karner

Anthologie Litfass 31, Piper-Verlag, 1984

Beteiligung am HELP – Konsumentenhandbuch, Help-Redaktion, Orac Verlag, 1990

Radiofeature, verschiedene journalistische Arbeiten in den Bereichen Konsumentenschutz und Umwelt mit Mitarbeitern der ORF Hörfunk Sendung HELP

Ein heißer Sommer, Roman, Milena Verlag, 1998

Nur zu Zweit, Roman über das Leben mit einem autistischen Kind, Braumüller, 2017

Kawasser Udo

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Geboren 1965, aufgewachsen in Lauterach. Studium der deutschen, französischen und spanischen Philologie. Zeitgenössischer Tänzer, Choreograph, Dichter und Übersetzer lateinamerikanischer Literatur.
2007 erschien bei Ritter sein Prosa-Debüt Einbruch der Landschaft. Zürich – Havanna. Im Nov. 2008 erscheint der Gedichtband kein mund. mündung in der Parasitenpresse in Köln. Gedichtveröffentlichungen u.a. in Wespennest, Lichtungen, ndl (Berlin) und tsétsé (Buenos Aires). Übers. & Hrsg. einer Anthologie deutschsprachiger zeitgenössischer Dichtung in der letzten Nummer der Zeitschrift tsétsé, die Anfang 2009 als Buch in Kuba unter dem Titel El cerebro que canta erscheint. Übersetzer aller deutschsprachigen Publikationen von Carlos A. Aguilera. Staatsstipendium für Literatur 2006/7. 2.Platz beim Prosapreis Brixen/Hall 2007. Vorarlberger Literaturpreis 2001. Lebt hauptsächlich in Wien. 

 

Foto: http://www.fixpoetry.com/autoren/literatur/feuilleton/udo-kawasser

Kegele Nadine

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Foto: Rudolph Hagen

Nadine Kegele, geboren 1980 in Bludenz, lebt in Wien. Bürolehre, Zweiter Bildungsweg, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft und Gender Studies.

Seit dem 16. Lebensjahr Broterwerbe als Sekretärin, Finanzassistentin, Mediaplanerin, Lektorin und Versandhelferin. Aufnahme am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (kein Antritt) sowie in der Schreibklasse Schauspielhaus Wien.

Literaturrezensionen für an.schläge Das feministische Magazin, Weiberdiwan, Der Standard u.a. Preise, Stipendien und Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften.

Teilnahme bei den 37. Tagen der deutschsprachigen Literatur – Ingeborg-Bachmannpreis-Bewerb 2013. Debüt: Annalieder, im Czernin Verlag 2013.

Mehr unter: http://www.nadinekegele.net/

Kilga Carola

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Geboren am 03. April 1980 in Feldkirch, aufgewachsen in Koblach. Lebt seit 1998 in Wien. Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft sowie der Theaterwissenschaft.

Arbeitet als freie Texterin, freie Journalistin und Übersetzerin. Versucht sich als Autorin sein sie einen Bleistift halten kann.

Schreibt auch Kindertheaterstücke neu, von denen zwei bisher in Götzis zur Aufführung gelangten.

Liest am liebsten John Irving, Harry Mulisch, Paul Auster, Philip Roth, Albert Camus und Oscar Wilde.

 

Foto: http://tschif-windisch.magix.net/all-albums/!/oa/1843146-13271242/

Klocker Si.Si.

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Geboren 1967 in Bregenz. Lebt für die Kunst. Studium der Theater- Film- und Politikwissenschaft, Soziologie und Philosophie in Wien und Berlin.

Schreibt Kurzprosa, Romane, Theaterstücke und Chansontexte.
Bühnenauftritte mit dem Chansonprogramm “Kaiserin SI.SI. von Europa”. Gründungsmitglied der KünstlerInnengruppe CABINET 9.

Diverse Publikationen in Literaturzeitschriften, zuletzt in “Salz”, Sept. 2003.
“Grete Gulbransson – Leer- und Wanderjahre einer Dichterin.” 1998 (edition das fröhliche wohnzimmer).

weitere Informationen http://www.kaiserinsisi.at/

Foto: http://vlb.vorarlberg.at/uploads/tx_templavoila/portrait_Si.Si_klocker.jpg

 

Kloser Ingrid Maria

wurde in Hard am Bodensee geboren. In ihren Erzählungen folgt sie den Figuren durch den Alltag und beschreibt die kleinen menschlichen und zwischenmenschlichen Begebenheiten, das still sich Zutragende.
Veröffentlichung: Darf ich dich küssen Himmel?, Bibliothek der Provinz 2017.
Die Autorin lebt in Wien.

Köhlmeier Michael

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Geboren als Michael Johannes Maria Köhlmeier am 15. Oktober 1949 in Hard. Von 1970 bis 1978 studierte er Politikwissenschaft und Germanistik in Marburg sowie Mathematik und Philosophie in Gießen und Frankfurt am Main. Anfang der 1970er Jahre wurde er mit Hörspielen im Österreichischen Rundfunk und mit kürzeren Prosatexten als Schriftsteller bekannt. Seit Anfang der 1980er Jahre hat er ein umfangreiches Romanwerk und daneben eine großen Zahl von kürzeren Texten und feuilletonistischen Beiträgen veröffentlicht. Sehr erfolgreich waren seine vom Radiosender Ö1 ausgestrahlten freien Nacherzählungen antiker Sagenstoffe und biblischer Geschichten, die später auch in CD-Editionen und als Bücher erschienen sind. 2007 wurde auf BR-alpha die 80-teilige Sendereihe Mythen - Michael Köhlmeier erzählt Sagen des klassischen Altertums ausgestrahlt, in welcher er griechische Sagen frei nacherzählt. Seine Werke wurden u.a. ins Französische, Griechische, Koreanische, Rumänische, Slowenische, Spanische und Türkische übersetzt. Für die Gruppe Schellinski schreibt er seit 2004 Liedtexte in Vorarlberger Mundart. Seit 2007 moderiert er regelmäßig die Diskussionssendung Club 2 auf ORF 2.
1981 heiratete er die Schriftstellerin Monika Helfer. Ihre Tochter Paula Köhlmeier verunglückte 2003 im Alter von 21 Jahren tödlich. Ihr tragischer Tod wird in dem 2008 erschienenen Roman
Idylle mit ertrinkendem Hund aufgearbeitet. Michael Köhlmeier lebt als freier Schriftsteller in Hohenems und Wien.

Veröffentlichungen

Prosa: Der Peverl-Toni und seine abenteuerliche Reise durch meinen Kopf. Roman. Hoffmann und Campe, Hamburg 1982; Moderne Zeiten. Roman. Piper, München 1984; Die Figur. Die Geschichte von Gaetano Bresci, Königsmörder. Piper, München 1986; Spielplatz der Helden. Piper, München 1988; Die Musterschüler. Roman. Piper, München 1989; Bleib über Nacht. Heyne, München 1993; Die Leute von Lech. Bildband mit Fotografien von Konrad R. Müller, 1994; Sunrise. Erzählung. Haymon, Innsbruck 1994; Telemach. Roman. Piper, München 1995; Dein Zimmer für mich allein. 1997; Der Unfisch. Die Erzählung zum Film von Robert Dornhelm. Deuticke, Wien 1997; Trilogie der sexuellen Abhängigkeit. Piper, München 1997; Kalypso. Roman. Piper, München 1997; Bevor Max kam. Roman. Piper, München 1998; Calling. Eine Kriminalgeschichte. Deuticke, Wien 1998; Die Nibelungen. neu erzählt. Piper, München 1999; Der traurige Blick in die Weite. Geschichten von Heimatlosen. Deuticke, Wien 1999; Geschichten von der Bibel. Von der Erschaffung der Welt bis Josef in Ägypten. 2000; Geh mit mir. Piper Verlag, München 2000; Der Menschensohn. Die Geschichte vom Leiden Jesu. Piper, München 2001; Vom Mann, der Heimweh hatte. Zehn Erzählungen. Hoanzl, Wien 2002; Der Tag, an dem Emilio Zanetti berühmt war. Deuticke, Wien 2002; Shakespeare, neu erzählt. Piper, München 2004; Roman von Montag bis Freitag. 38 stories. Deuticke, Wien 2004; Die Antwort. In: Kurt Neumann (Hrsg.): Die Welt, an der ich schreibe. Ein offenes Arbeitsjournal. Sonderzahl, Wien 2005; Der Spielverderber Mozarts. Novelle. Deuticke, Wien 2006; Abendland. Roman. Hanser, München 2007; Idylle mit ertrinkendem Hund. Deuticke, Wien 2008; Monika Helfer, Michael Köhlmeier: Rosie und der Urgroßvater. Hanser, München 2010; Madalyn. Roman. Hanser, München 2010; Die Abenteuer des Joel Spazierer, Hanser, München 2013.

Stücke: Like Bob Dylan, 1974; Der Narrenkarren. Nach Lope de Vega "Die Irren von Valencia", 1994; ioipipoppiopoipi. Oper, Musik: Kurt Schwertsik, 1997; Die Welt der Mongolen. Libretto zu einer Oper von Kurt Schwertsik, 1997;

Drehbücher: Die wilden Kinder, (nach dem gleichnamigen Roman von Monika Helfer gemeinsam mit Monika Helfer), Regie Christian Berger, 1988; Requiem für Dominic, (gemeinsam mit Felix Mitterer), Regie Robert Dornhelm, 1990; Der Unfisch, (gemeinsam mit Joachim Hammann), Regie Robert Dornhelm, 1996.

Auszeichnungen: 1974 Rauriser Förderungspreis für Literatur; 1976 Nachwuchsstipendium für Literatur des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst; 1983 Rauriser Literaturpreis für Der Peverl Toni und seine abenteuerliche Reise durch meinen Kopf; 1988 Johann-Peter-Hebel-Preis; 1993 Manès-Sperber-Preis; 1993 ORF-Hörspielpreis für Theorie der völligen Hilflosigkeit; 1996 Buchprämie des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst; 1996 Anton-Wildgans-Preis; 1997 Grimmelshausen-Preis für Telemach; 2001 Preis des Vorarlberger Buchhandels; 2007 Finalist beim Deutschen Buchpreis mit Abendland; 2007 Österreichischer Würdigungspreis für Literatur; 2007 Goldenes Verdienstzeichen des Landes Wien; 2008 Bodensee-Literaturpreis für Abendland und sein literarisches Gesamtwerk; 2011 Österreichischer Kinder- und Jugendbuchpreis; 2014 Walter-Hasenclever-Literaturpreis; 2014 Toni-Russ-Preis; 2014 Longlist beim Deutschen Buchpreis

 

Foto: http://www.literatur.ch/Monika-Helfer-Michael-Koehlme.238.0.html